Baustoffrecycling

Durch das Baustoffrecycling werden mineralische Abfälle zu qualitativ hochwertigen, neuen Baustoffen aufbereitet, Schadstoffe aus dem Stoffkreislauf ausgeschleust und Wertstoffe zurückgewonnen (z.B. Metalle). 

Baustoffrecycling 

- trägt wesentlich zur Schonung unserer natürlichen Rohstoffressourcen bei,

- reduziert den durch Rohstoffabbau bedingten Flächenverbrauch,

- ermöglicht es, knappe Verfüll- und Deponiekapazitäten einzusparen, 

- sichert eine wirtschaftliche Entsorgung mineralischer Abfälle und

- kann die Bauwirtschaft mit qualitativ hochwertigen Recyclingbaustoffen
  versorgen.
 

 

 

Ein erfolgreiches Baustoffrecycling zeichnet sich aus durch:

1. Qualifizierter Rückbau/kontrollierten Abbruch
Beim qualifizierten Rückbau/kontrollieren Abbruch wird bereits auf der Baustelle sorgfältig darauf geachtet, die unterschiedliche Stoffarten (auch hinsichtlich ihrer Schadstoffbelastung) zu unterscheiden, die einzelnen Stoffgruppen möglichst getrennt und sortenrein aus Bauwerken auszubauen sowie dann der Wiederwendung oder dem Recycling zuzuführen. 

Weitere Informationen und Arbeitshilfen dazu finden Sie im Internetangebot des bayerischen Landesamtes für Umwelt (Gebäuderückbau). 

2. Baustoffrecycling
Durch das Recycling werden die im Rückbau/Abbruch gewonnenen mineralischen Abfälle durch Brechen, Sieben und Sortierung weiter aufgeschlossen, Schadstoffe entzogen, Fremdstoffe (wie z.B. Holz, Papier, Kunststoffe, Metalle etc.) aussortiert und bau- und umwelttechnisch hochwertigen Recyclingbaustoffen aufbereitet.

Zu unterscheiden ist zwischen 
- der mobilen Aufbereitung direkt am Rückbau-/Abbruchobjekt;
- der stationären Aufbereitung (inkl. Sammel- und Lagerplätze)
  Stationäre Anlagen bieten dabei technisch bedingt wesentlich mehr Trenn- und
  Sortiermöglichkeiten, weshalb dort i.d.R. qualitativ höherwertige RC-Baustoffe
  hergestellt werden können;

  --> Baustoffrecyclingunternehmen mit stationären und mobilen Aufbereitungs-
       anlagen finden Sie in unserm Firmenverzeichnis.
 

3. Gütesicherung (Qualitätssicherung und Zertifizierung)

Die Qualitätssicherung und Zertifizierung sichert die Konformität der hergestellten Recyclingbaustoffe mit den geltenden bau- und umwelttechnischen Regelwerken und gewährleistet die ordnungsgemäße und schadlose Verwertung i.S.d. Kreislaufwirtschaftsgesetzes (§ 7 KrWG).