Einsatzmöglichkeiten

Recyclingbaustoffe sind sehr vielseitig und finden ihren Einsatz in nahezu allen technischen Bauwerken oder auch bei der Herstellung von Bauprodukten:


Sie werden verwendet 

  • als Frostschutzschichten (FSS), Schichten aus frostunempflindlichen 
  • Material (SfM), Schottertragschichten und Deckschichten ohne Bindemittel
  • als Bankettmaterial, 
  • in Sicker- und Filterschichten, 
  • zur Hinterfüllung von Baugruben, Bauwerken und Leitungs- und Kanalgräben, 
  • zur Überschüttung von Bauwerken, 
  • zur Errichtung von Dämmen, Rampen, Schutzwällen und Baustrassen
  • für Maßnahmen zur Verbesserung von wenig tragfähigem Untergrund und Unterbau (z.B. Bodenaustausch)
  • als Befüllmaterial für Gabionenkörbe
  • als Zuschlagstoffe für die Herstellung neuer Bauprodukte (z.B. Beton, Pflastersteine etc.)
  • für mineralische Abdichtungen,
  • uvm.

 

Folgende Anwendungsbereiche lassen sich dabei unterscheiden: 

  1. Staatlicher (Klassifizierter) Straßenbau und Erdbau
    = alle Straßenbaumaßnahmen im Zuge der Bundesfernstraßen, der Staatsstraßen und
       der von den staatlichen Bauämtern betreuten Kreisstraßen
  2. Privater, Gewerblicher und Kommunaler Straßenbau und Erdbau
    = private, gewerbliche und kommunale Bauvorhaben
  3. Hoch- und Tiefbau
  4. Garten- und Landschaftsbau
  5. Deponiebau (Deponieersatzbaustoffe)
  6. Herstellung von Bauprodukten und Bauteilen

 

Für den Feld- und Waldwegebau in Bayern ist das vom bayerischen Umweltministerium am 28.10.2015 veröffentlichte Merkblatt für den umweltgerechten Einsatz von Bauschutt, Straßenaufbruch und Recycling-Baustoffen im nicht-öffentlichen Feld- und Waldwegebau zur Wegeinstandsetzung und zur Wegebefestigung zu beachten: